Betrieben werden die Veranstaltungen von der Kart Event- und Veranstaltungsmanagement Ltd.
Alle Bahnbetreiber der teilnehmenden Bahnen sind sich darüber einig, dass eine absolute Gleichwertigkeit der Leih-Karts nicht garantiert werden kann. Deshalb haben sich die Veranstalter bemüht, ein Reglement zu erstellen, das den Gegebenheiten gerecht wird und erklären für ein ordentliches Qualitätsniveau zu sorgen.
Es können soviel Teams mitfahren wie die Bahnkapazität der jeweiligen Bahn zulässt. Die Anmeldung erfolgt per e-mail an den Veranstalter.
Teilnehmende Bahnen / Termine
Testrennen zum Kennenlernen: 22. Oktober 2011 in Drakenburg nur 400,- €
NN 03. März 2012
NN 12. Mai 2012
NN 22. September 2012
Sollte ein Renntermin wegen höherer Gewalt oder durch die Unmöglichkeit der Durchführung ausfallen, werden alle Teams umgehend in Kenntnis gesetzt.
Teilnahmebedingungen / Startgeld
Teilnahmeberechtigt sind alle Personen, die körperlich in der Lage sind ein Kart zu fahren. Minderjährige Fahrer müssen eine formlose Einwilligung zur Rennteilnahme vorlegen, die von beiden Elternteilen unterzeichnet ist. Diese ist vom Teamchef zum Rennen mitzubringen, um sich gegenüber der Bahn als Unterzeichner der Haftungsausschlusserklärung legitimieren zu können. Diese Einwilligung muss den Rennkommissaren vor jedem Lauf unaufgefordert vorgelegt werden. Für Fahrer, die vom äußerlichen Eindruck minderjährig aussehen, muß der Personalausweis zum Rennen vorliegen, damit die Bahnbetreiber eine Altersüberprüfung vornehmen können. Sollten diese Dinge nicht vorliegen, wird das Team nicht zum Rennen zugelassen.
Jedes Team besteht aus mindestens 3 Fahrern, die vor Beginn namentlich genannt werden müssen.
Das Mindestgewicht pro Fahrer beträgt 80 kg (max. 25 kg Zusatzgewichte) und ist durch jeden Fahrer selbst durch Zusatzgewichte zu erbringen. Die Zusatzgewichte können wegen der fortdauernden Kartwechsel nicht mit dem Kart verschraubt werden. Die Ausgestaltung und Anbringung der Zusatzgewichte muss stabil und sicher sein, im Übrigen ist sie den Fahrern selbst überlassen. Jeder Fahrer, der Zusatzgewichte benötigt, hat diese zum Wiegen nach jedem Turn mitzubringen. Die Rennkommission überprüft stichpunktartig die sichere Anbringung der Gewichte um andere Teilnehmer nicht zu gefährden. Auch darf in keinem Falle das Gewicht Beschädigungen an den Kartsitzen hervorrufen können. Vor dem Start des Qualifyings werden die Gewichte von dem Bahnbetreiber überprüft. Wenn eine Bahn an seinen Karts Gewichtskästen hat dürfen nur diese genutzt werden. Gewichtswesten, die am Körper getragen werden, sind unter dem Overall einzusetzen. Der Fahrer trägt die Verantwortung für die ordnungsgemäße Handhabung und auch das Verletzungsrisiko.
Sollte ein Fahrer die 80 Kilo mit Gewichten nicht erreichen ist er vom Rennen ausgeschlossen!
Das Startgeld pro Rennen beträgt 600,- €..
Zeitablauf
Der Rennstart ist 10.00 Uhr. Bahnbedingte Änderungen werden rechtzeitig bekanntgegeben.
Samstag
09.00 Uhr- Nennschluß
09.15 Uhr- Teamleiterbesprechung + Kartauslosung (nur 1.Rennen)
(ab dem 2. Lauf Startnummern nach Tabellenstand)
09.30 Uhr- Qualifikation 20 Minuten
10.00 Uhr- Rennstart
22.00 Uhr- Zieleinlauf
22.15 Uhr- Siegerehrung
Teamleiter / Auslosung
Jedes Team bestimmt einen verantwortlichen Teamleiter. Dieser und nur dieser ist Ansprechpartner für Rennleitung und Rennkommission. Alle Teamleiter finden sich vor jedem Rennen zu einer Sitzung mit der Rennleitung und der Rennkommission ein. Nicht Teilnahme des Teamleiters wird mit einer Minute Zeitstrafe für das Team geahndet. Hier werden die Gegebenheiten der ausrichtenden Bahn erörtert. Jedes Team erhält einen Teamleiterausweis, dieser muß vom Teamleiter oder seinem Stellvertreter zu den Besprechungen oder als Zutrittsausweis zur Boxengasse deutlich sichtbar getragen werden. Sollten sich Teammitglieder unberechtigt in der Boxengasse aufhalten, wird gegen das Team eine 1 Minuten Strafe ausgesprochen.
Bei der Teamleiterbesprechung wird pro Team ein Kart zugelost. Mit diesem zugelosten Kart bestreitet das Team sowohl das Qualifying wie auch den Start.
Qualifikation
Jedes gemeldete Team hat 20 Minuten die Möglichkeit des gezeiteten Qualifyings. Die Fahrzeit jedes einzelnen Fahrers ist dabei nicht vorgeschrieben.
Nach dem Qualifying werden die Karts nur aufgetankt. Veränderungen - auch durch das Bahnpersonal - sind verboten.
Strafen aus dem Qualifying werden im Rennen "abgesessen".
Rennen
Die Renndauer beträgt 12 Stunden.
Die maximale Gesamtfahrzeit pro Fahrer beträgt im Rennen 300 Minuten.
Die Mindestfahrzeit jedes eingesetzten Fahrers beträgt in der Summe 60 Minuten.
Jedes Team muß im Laufe des Rennens 5 Pflichtfahrerwechsel absolviert haben!
Die Rennkommissare stellen ein Computererfassungs-System für die Fahrzeitenkontrolle zur Verfügung. In 2012 wird dies von Vanessa am Gewichtskontrolltisch bedient. Die dort erfaßten Zeiten sind jederzeit, nur für das eigene Team einsehbar, da dort zum Rennstart auch die Uhr auf 10.00 Uhr gestellt wird und diese Zeit von den Anzeigen bzw. Normalzeituhren abweichen kann. Diese Zeiten sind nicht anfechtbar. Jeder Teamchef kann jederzeit für sein Team einen Abgleich zur eigenen Strategiekontrolle vornehmen.
Es ist nicht erlaubt, Einstellungen jedweder Art zu verändern oder zu manipulieren. Zuwiderhandlungen werden mit sofortigem Ausschluss des gesamten Teams vom Rennen geahndet.
Die Verwendung von drahtlosen Kommunikationsgeräten jeglicher Art ist verboten. Auch die Verwendung von Handys mit Musik ist untersagt. (Ausschließlich Mp3-Player sind gestattet)
Es können keine eigenen Sitze oder Lenkräder verwendet werden. Eventuell benötigte Pedalverlängerungen werden vom Bahnbetreiber zur Verfügung gestellt, soweit dies technisch möglich ist. Sollten nicht alle Karts einer Bahn diese Möglichkeit bieten ist das Pech für das Team.
Das Rennen gilt als gewertet, wenn 61% der Rennzeit gefahren wurden. Eine Rückerstattung oder Minderung des Startgeldes kann nur vom Bahnbetreiber als God-Will erfolgen, wenn höhere Gewalt zum Rennabbruch geführt hat.
Technische Defekte
Bei technischen Defekten, die während des Rennens zur Unfahrbarkeit des Karts führen, wird ein Ersatzkart zur Verfügung gestellt.
Durch die Rennkommissare wird Gelblicht ausgelöst. Nun müssen alle Fahrer zum Stehen kommen. Der betroffene Fahrer bleibt im Kart und wartet, bis ihm durch das Bahnpersonal ein Ersatzkart gebracht wird. Hier wird der Transponder angebracht, das verunfallte Kart geborgen und dann erfolgt die Wiederfreigabe durch Ausschalten des Gelblichtes.
Sollte ein Team an einem Kart einen gravierenden technischen Mangel feststellen, kann der Teamchef einen übergangsweisen Karttausch zur Behebung des Problems beantragen. In jedem Falle wird eine Stop-und-Wechselzeit von 20 Sekunden Standzeit für den Wechsel in ein Reservekart festgelegt.
In jedem Falle wird ein Rücktausch nach Überprüfung und gegebenenfalls Reparatur oder Mangelbeseitigung durch die Rennkommissare eingeleitet.
Sollte die Überprüfung keinen gravierenden Mangel ergeben und/oder nur als ein technisch nicht zu verändernder Leistungsunterschied zu werten sein, wird beim Rückwechsel eine dreiminütige Standzeit festgeschrieben. Stufen die Rennkommissare die Mangelbeseitigung als Berechtigt ein, wird das Kart wieder in das Rennen hineingeschickt. Die 20 Sekunden Standzeit werden beim nächsten Kartwechsel wieder gutgeschrieben.
Jedweder Protest gegen die immer vom Rennkommissariat ausgesprochene. Entscheidung aus diesem Vorgang des Karttausches/Reparatur wird ohne Einspruchsrecht mit einer 5 Minuten-Zeitstrafe geahndet. Dies gilt auch für verbale Angriffe auf Bahnbetreiber und Rennkommissare.
Die Kommunikation zwischen Team und Rennleitung erfolgt ausschließlich über den Teamchef. Die Teilnahme an der Fahrerbesprechung ist Pflicht. Während des Rennens ist es Pflicht, einen Schutzhelm und einen Rennoverall vorschriftsmäßig zu tragen. Auch vorhandene Gürtel am Overall müssen geschlossen sein. Grundsätzlich gilt: Alles, was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist verboten!
Kartwechsel / Fahrerwechsel
Die Fahrerwechsel sind mindestens 5 mal im Laufe des Rennens durchzuführen. Fahrerwechsel sind eigenständig vorzunehmen. Maßgeblich für den Zeitpunkt dessen ist, wann der gerade ausgestiegene Fahrer auf der Waage steht. Bei der Einfahrt zur Boxengasse ist vor der Haltelinie deutlich stehen zu bleiben. Es ist dem Teamchef nicht gestattet sich im Stopbereich der Haltelinie aufzuhalten. Die Rennkommissare werden von Fall zu Fall einen Sperrbereich mit Sicherheitshütchen definieren, der nicht betreten werden darf. Die hereinkommenden Karts werden jedes Mal beim Kartwechsel vom Boxen-Personal vollgetankt, bevor sie wieder ins Rennen gehen. Andere Teams dürfen beim Fahrerwechsel auch in der Boxengasse überholt werden, wenn das möglich ist.
Die Anzahl der Kartwechsel richtet sich nach der Anzahl der teilnehmenden Teams ( z.B. 12 Teams - 12 Wechsel). Zum Kartwechsel (Standzeit ist für alle Teams gleich, ist allerdings Bahnabhängig und kann zwischen 60 und 120 Sekunden liegen) werden die Fahrer in umgekehrter Reihenfolge des Qualifyings, d. H. der Letztplazierte des Qualifyings zu erst, in die Box geholt. Dieser Anweisung ist binnen einer Runde Folge zu leisten. Das Team wechselt auf das vom vorherigen Team abgestellte, neu betankte Kart. Während des Karttausch werden Transponder und Startnummerntafel auf das neue Kart montiert. Für den ersten Wechsel wird das Wechselkart vom Personal vorher warmgefahren. Im Rennen werden immer so viele Kartwechsel vorgenommen wie Karts auf der Strecke sind (Jedes Team fahrt einmal mit jedem Kart). Leichte Schwankungen in dem Zeitablauf der Wechsel können nicht reklamiert werden. Fahrerwechsel beim Kartwechsel sind nicht erlaubt. Liegt die Gefahr der Fahrzeitüberschreitung für ein Team vor, das zeitgleich zum anstehenden Fahrerwechsel die Aufforderung zum Karttausch erhält, so darf es erst den Fahrerwechsel vornehmen.
Flaggensignale / Zeitstrafen
Die Qualität der teilnehmenden Teams wird so hoch eingestuft, dass selbst kleinste Vergehen geahndet werden. Alle Fahrer wissen um Ihre Platzierung und haben daher bei Überrundung selbsttätig innerhalb einer Runde das schneller fahrende Kart durch zu lassen.
Blaue Flagge / Überholen lassen
Gelbe Flagge oder Gelblicht / Gefahr auf der Strecke - sofortiges Anhalten aller Fahrer auf der Bahn
Rote Flagge Rennabbruch / Runde beenden und erneute Startaufstellung
Schwarze Flagge mit Startnummer / Stop- and Go-Strafe oder Zeitstrafe
Schwarz-Weiße Flagge / Rennende
Der Verursacher einer Gelbphase erhält eine Stop-and-Go Strafe, wenn kein technischer Defekt zum Gelblicht geführt hat.
Erste Verwarnung: Stopp und Go-Strafe / Zeitstrafe (liegt im Ermessen der Rennkommissare) Der Fahrer begibt sich innerhalb der nächsten 2 Runden in die Boxengasse, das Kart muss an der Haltelinie zum stehen kommen, dann zum Rennkommissar vorziehen, noch mal stoppen und erst nach Freigabe durch den Rennleiter wieder anfahren. Für die sichere Rückkehr auf die Strecke ist der Fahrer selbst verantwortlich.
Rennkommissariat
Einsprüche, die sich gegen Entscheidungen des Rennleiters richten, sind schriftlich und mit Zahlung einer Kaution von 50, - € an das Rennkommissariat zu richten. Einwände oder Proteste sind innerhalb von 30 Minuten nach Entscheidung durch die Rennleitung ausschließlich durch den Teamleiter einzureichen. Die von der Rennkommission getroffenen Entscheidungen sind endgültig und unanfechtbar. Wird dem Einspruch stattgegeben, erhält der Fahrer die Kaution zurück, bei Ablehnung wird die Kaution einbehalten und geht in das Eigentum der KRS über.
Rennkommissar:
Peter Brehm
Nicole Oestreich
Manfred Brandt
Gesamtsieger wird nach Absolvierung aller Einzelrennen, das Team mit der höchsten Punktezahl. Bei Punktegleichstand entscheidet die Anzahl der besseren Platzierungen. Bei jedem Einzelrennen erhalten alle Teams einen Pokal. Gleiches gilt zum Ende der Rennserie für alle Teams der Gesamtwertung. Der Pokale für den Gesammtersten wird als Wanderpokal ausgegeben.
Punktewertung
Um eine spannende Saison 2012 zu gewährleisten gibt es ein Punktesystem.
Der Sieger des Rennen erhält 13 Punkte, Platz 2 - 12 Punkte, Platz 3 - 11 Punkte und jeder weitere Platz erhält einen Punkt weniger bis zum letzten Platz.
Zusatzregelung:
Für die schnellst Runde im Super-Qualifying erhält das Team einen Bonuspunkt.
Für die schnellste Rennrunde erhält das Team einen Bonuspunkt.
Zeitstrafen:
Fahrer nicht angemeldet 1 Min Zeitstrafe
für Gewichtsunterschreitung 2 Min Zeitstrafe
überfahren der Haltelinie in der Boxengasse Stop & Go Zeitstrafe
(außer bei mutwilliger Durchfahrt 1 Min)
geht die Hand eines Fahrers während der Fahrt zum Motor 5 Min Zeitstrafe
für Fahrtzeitüberschreitung erhält das Team 2 Min Zeitstrafe
grobe Unsportlichkeiten oder Beleidigungen
gegenüber dem Bahnpersonal und
dem Rennkommissariat, Zeitstrafe nicht unter 2 Min / Ermessensspielraum
Weiterfahren bei Gelblicht 1 Min. Zeitstrafe
eine Stop-and-Go Strafe erhält der Verursacher einer Gelbphase
Grob unsportliches Verhalten während des Rennens wird nach der Intensität des Vorfalls, jedoch nicht unter einer Verwarnung geahndet, in diesen Fällen entscheidet die Rennleitung über den Einzelfall. Die Rennleitung behält sich vor, diejenigen Fahrer vom Rennen auszuschließen, die durch undiszipliniertes oder dem Ansehen des Sports schadendem Verhalten auffallen.
Als grob unsportlich gilt es auch, ein deutlich schnelleres Kart (denkt an die 2% Kartunterschied) nicht vorbei zu lassen. Der Versuch der Manipulation an den Gewichten im Rennverlauf wird mit mind. 2 Minuten Zeitstrafe geahndet.
Alle im Qualifying verursachten Regelverstöße werden erst im Rennen geahndet. Sollte ein Fahrer bei Rennende nach der Ziel-Flagge beim Nachwiegen Untergewicht haben oder an der Waage vorbeigehen, wird das Team auf den letzen Platz dieses Rennen gesetzt.
Beim Absitzen der Zeitstrafe darf der Fahrer die Boxengasse nicht verlassen.
Salvatorische Klausel
Die Rennleitung ist zur Regelung der Veranstaltung berechtigt, gemäß § 315 BGB später erkannte Lücken der Bestimmungen der Ausschreibung zu schließen, die Bestimmungen zu ergänzen und sie verbindlich auszulegen. Sollte eine Bestimmung dieses Reglements unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit dieses Reglements nicht berührt. Die unwirksame Bestimmung ist dann durch eine solche wirksam zu ersetzen, welche den Sinn und Zweck der unwirksamen Bestimmung am Nächsten kommt.
Reglement für 2012